Seite 1 von 16 Kunststofftechnik von A - ZAbhebefestigkeitUnter Querzugfestigkeit versteht man die Zugfestigkeit quer zur Flächenausdehnung bei Verbundkonstruktionen, wie z.B. laminierten Platten, Kunststoffteile aus ci-TSG und Mehrkomponenten-Spritzgussteilen AbriebfestigkeitAls Abriebfestigkeit bezeichnet man die Eigenschaft eines Werkstoffes, in wie weit dieser gegen mechanische Beanspruchung, z.B. Reibung, widerstandsfähig ist. Polyurethan gilt als ein Werkstoff, der selbst größte mechanische Belastungen aushält. Additive (Zusatzstoffe)Additive sind Zusatzstoffe, die dem Polymer ein erweitertes Eigenschaftsbild geben. Insgesamt steigern Sie das Kosten-Nutzenverhältnis von Kunststoffen. AktivatorAktivatoren sind Zusatzstoffe, die bereits unter Verwendung einer geringen Menge eine chemische Reaktion auslösen und sich dabei selbst verändern können (im Gegensatz zu Katalysatoren). AlterungPolymere Kunststoffe bestehen aus langen, miteinander verbundenen Molekülketten. Werden thermoplastische Kunststoffe einem dauerhaften Wärmeeinfluss ausgesetzt, spalten sich die langen, dem Thermoplast seine Festigkeit gebenden Polymerketten auf. Dieses Verkürzen der Makromoleküle führt zur stetigen Versprödung des Werkstoffes. Seine mechanische Festigkeit vermindert sich. Der Thermoplast altert. AntistatikumEin Antistatikum wird immer als Additiv zugesetzt, wenn die statische Aufladung von Gegenständen unterbunden oder zumindest geschwächt werden soll. Somit ist gewährleistet, dass unerwünschte Auswirkungen der elektrostatischen Aufladung vermieden werden. AntistatischDie Eigenschaft synthetischer Fasern, sich nicht oder nur geringfügig elektrisch aufzuladen nennt sich Antistatisch. Da syntetische Stoffe kaum Feuchtigkeit aufnehmen, laden sie sich durch Reibung auf. Um diese Aufladung zu verhindern, verwendet man Antistatika.
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