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Kunststofftechnik von A - Z

Abhebefestigkeit

Unter Querzugfestigkeit versteht man die Zugfestigkeit quer zur Flächenausdehnung bei Verbundkonstruktionen, wie z.B. laminierten Platten, Kunststoffteile aus ci-TSG und Mehrkomponenten-Spritzgussteilen

Abriebfestigkeit

Als Abriebfestigkeit bezeichnet man die Eigenschaft eines Werkstoffes, in wie weit dieser gegen mechanische Beanspruchung, z.B. Reibung, widerstandsfähig ist. Polyurethan gilt als ein Werkstoff, der selbst größte mechanische Belastungen aushält.

Additive (Zusatzstoffe)

Additive sind Zusatzstoffe, die dem Polymer ein erweitertes Eigenschaftsbild geben. Insgesamt steigern Sie das Kosten-Nutzenverhältnis von Kunststoffen.
Verstärkungen (z.B. Glasfaser oder Mineralien) und Einfärbungen gehören nicht zu den Additiven.

Aktivator

Aktivatoren sind Zusatzstoffe, die bereits unter Verwendung einer geringen Menge eine chemische Reaktion auslösen und sich dabei selbst verändern können (im Gegensatz zu Katalysatoren).

Alterung

Polymere Kunststoffe bestehen aus langen, miteinander verbundenen Molekülketten. Werden thermoplastische Kunststoffe einem dauerhaften Wärmeeinfluss ausgesetzt, spalten sich die langen, dem Thermoplast seine Festigkeit gebenden Polymerketten auf. Dieses Verkürzen der Makromoleküle führt zur stetigen Versprödung des Werkstoffes. Seine mechanische Festigkeit vermindert sich. Der Thermoplast altert.
Die Einbindung von aromatischen und anderen mesomeren Strukturen in das polymere Gefüge vermindern die Alterung und lassen maximale Anwendungstemperaturen von über 250 °C zu.

Antistatikum

Ein Antistatikum wird immer als Additiv zugesetzt, wenn die statische Aufladung von Gegenständen unterbunden oder zumindest geschwächt werden soll. Somit ist gewährleistet, dass unerwünschte Auswirkungen der elektrostatischen Aufladung vermieden werden.

Antistatisch

Die Eigenschaft synthetischer Fasern, sich nicht oder nur geringfügig elektrisch aufzuladen nennt sich Antistatisch. Da syntetische Stoffe kaum Feuchtigkeit aufnehmen, laden sie sich durch Reibung auf. Um diese Aufladung zu verhindern, verwendet man Antistatika.
Bearbeitungszugabe
Die Bearbeitungszugabe ist die Stoffzugabe an einem Werkstück, um bei der Bearbeitung die tatsächlich benötigten Fertigmaße zu erreichen, also die Differenz zwischen Roh- und Fertigmaß. Bei der Berechnung der Bearbeitungszugabe müssen zulässige Toleranzen, Unrundheiten, Risstiefen, Ungeradheiten usw. berücksichtigt werden.